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Kataraktchirurgie
 

Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Trübung der Augenlinse. Die häufigste Ursache für den Grauen Star ist der natürliche Alterungs-prozess der Augenlinse. Der graue Star wird mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Anschließend wird die individuell berechnete Kunstlinse eingesetzt und die Wunde abgedichtet. Nach dem operativen Eingriff kann der Patient noch am selben Tag entlassen werden oder für eine Nacht in stationärer Pflege bleiben. Die Operation findet meistens in lokaler Betäubung statt. Auf Wunsch führen wir die Operation auch gerne in Allgemeinanästhesie/Narkose durch.

 
Glaskörperchirurgie
 
Eine wichtige Basistechnik für Netzhautoperationen ist die Glaskörperentfernung (Vitrektomie). Der Glaskörper ist eine gallertartige Masse, welche das Augeninnere ausfüllt. Glaskörperblutungen bzw. Glaskörpertrübungen können zu einer starken Beeinträchtigung des Sehvermögens führen. Bei der Glaskörperchirurgie wird über drei kleine Zugänge der Glaskörper mit feinen Instrumenten aus dem Auge entfernt und durch Flüssigkeit ersetzt. Bevorzugt wird in Vollnarkose operiert.
 
Netzhautchirurgie
 
Bei der Netzhautablösung (Ablatio retinae) kommt es durch einen Netz- hautriss zu einer bedrohlichen Verschlechterung des Sehvermögens. Die Netzhaut wird entweder von Innen mittels Gas/Luft/Silikon oder von Außen mittels Plombe/Silikonband zum Anliegen gebracht. Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt.
 
Makulachirurgie
 
Das Makulaloch ist durch einen Defekt der Netzhaut im Bereich der Netzhautmitte (Fovea) charakterisiert und führt zu Verzerrung und zentralen Ausfällen im Gesichtsfeld. Beim Makula Pucker kommt es zur Ausbildung eines Häutchens auf der zentralen Netzhaut, welches ebenso zu Verzerrtsehen führt. In der Makulachirurgie wird zunächst der Glaskörper aus dem Augeninneren entfernt und anschliessend mit feinen Instrumenten die Membran im Bereich der Makula beseitigt. Am Ende der Operation wird der Glaskörperraum mit Luft/Gas aufgefüllt, welches innerhalb von 5-7 Tagen durch körpereigene Flüssigkeit ersetzt wird. Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt.
 
Glaskörperinjektion
 
Bei einer Medikamenteneinspritzung in den Glaskörperraum wird das Medikament in das örtlich betäubte Auge injiziert.
Diese Behandlung wird durchgeführt bei:
      feuchter Makuladegeneration
      diabetischer Retinopathie
      Gefäßkrankheiten der Netzhaut (Gefäßverschluss, Netzhautödem)
      Entzündungen des Augeninneren
 
Glaukomchirurgie
 

Als Glaukom (Grüner Star) bezeichnet man eine Schädigung des Sehnerven aufgrund einer Drucksteigerung bzw. einer Minder-druchblutung im Auge. Wenn die Augeninnendrucksenkung durch die medikamentöse Therapie nicht ausreicht, hilft meist nur noch eine operative Massnahme. Diese verbessert den Abfluß des Kammerwassers (Trabekulektomie) oder vermindert die Produktion des Kammerwassers (Zyklophotokoagulation).

 
Lidchirurgie
 

Schlupflider
Im Laufe des Lebens kann es zu einem Nachlassen der Elastizität der Lidhaut kommen und damit verbundener Erschlaffung der Haut. Dies führt zu sogenannten Schlupflidern. Diese Veränderungen können operativ korrigiert werden. Es wird hierbei in lokaler Betäubung die überschüssige Haut mit dem Skalpell entfernt und die Wunde mit einer feinen Naht verschlossen.

Entropium / Ektropium
Das Entropium ist eine Einwärtsdrehung des Lides. Diese Einwärtsdrehung führt zu einem Scheuern der Wimpern an der Augenoberfläche. Das Ektropium ist eine Auswärtsdrehung des Lides, verursacht durch eine Erschlaffung des Lidbandapparates. Die operative Korrektur erfolgt durch Wiederherstellung der natürlichen Lidstellung.

 
Laserbehandlung
 

Behandlungen werden durchgeführt bei:
      Nachstar
      Grüner Star / Glaukomanfall
      Netzhautdefekt
      bei Verschluss der Netzhautgefäße
      Diabetischer Netzhautveränderung
      Schwellung der Netzhautmitte